Sozialstation St. Elisabeth e.V.
Pfullendorf - Ostrach - Wald

Ambulanter Pflegedienst
Überlinger Straße 1
88 630 Pfullendorf
Telefon: 0 75 52 -   12 12
Telefax: 0 75 52 - 9 12 78
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Hilfe in der Pflege und Betreuung

Vielfältiges Angebot der Sozialstation Sankt Elisabeth – ab März 2008 Fachkräfte für Palliative Care für Schwerstkranke

Fachkundige und menschliche Pflege und Betreuung hat sich die Sozialstation Sankt Elisabeth Pfullendorf-Ostrach-Wald auf die Fahnen geschrieben. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins im Pfullendorfer Kolpinghaus wurde deutlich: "Kein Hilfesuchender wird bei uns abgelehnt." Ein umfassendes Pflegenetz des Vereins steht für Beratung und rechtliche Unterstützung, für konkrete Hilfe in der Pflege und bei hauswirtschaftlichen Arbeiten sowie für die Belange von pflegenden Angehörigen bereit.

"Wir brauchen uns nicht zu verstecken", versicherte der Vorsitzende des Vereins, Horst Wiedemann, den Mitgliedern. Die Dienstleistungen der Sozialstation waren auch im vergangenen Jahr mehr gefragt, was sowohl pflegerisch als auch wirtschaftlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. 75 Angestellte, davon eine Auszubildende, sowie ehrenamtliche Mitarbeiter erleichtern täglich zahlreichen Patienten und ihren Angehörigen das Leben, so Wiedemann.

"202 Hausbesuche machen unsere Mitarbeiter täglich auf den verschiedenen Touren", verdeutlichte Pflegedienstleiterin Brigitta Probst. Die Touren sind fest eingeteilt, so dass eine Bindung zwischen dem Pflegebedürftigen und der Pflegefachkraft entstehen kann. Ein großes Anliegen ist es derzeit, das Angebot an Palliative Care in der Sozialstation auszubauen, so Probst. Palliative Care bedeutet, dass Patienten mit einer unheilbaren, fortschreitenden Krankheit unter Erhaltung der Lebensqualität gepflegt werden. "Diese Pflege ist mit der entsprechenden Unterstützung auch zuhause möglich", unterstrich Probst. Bis zum Frühjahr des nächsten Jahres nehmen 20 Mitarbeiter des Caritas Pflegenetzes, darunter vier der Sozialstation Sankt Elisabeth,  an einer Weiterbildung teil, in der sie zur Palliativ-Fachkraft ausgebildet werden.

Patricia Sulger, stellvertretende Pflegedienstleiterin, stellte die Hauspflegehilfe vor. Auf 16 Touren wird hier bei hauswirtschaftlichen Aufgaben unterstützt. Seit April des vergangenen Jahres bietet die Sozialstation auch Essen auf Rädern an. Die Hauspflegerinnen Anna Siegle und Melanie Reimann-Marquart wie auch Dorfhelferin Rosemarie Erath gewährten den Mitgliedern Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Simone Weber arbeitet bei der Beratungsstelle des Caritasverbandes in Sigmaringen und informierte die Zuhörer über ihre Tätigkeit. "Wir beraten jeden und das kostenlos", unterstrich sie. "Pflegende Angehörige erfahren starke psychische und finanzielle Belastungen", weiss sie aus ihrer Erfahrung. Informationen, rechtliche Unterstützung, Vorträge und Kurse werden von der Beratungsstelle angeboten. Schließlich präsentierte Verwaltungsleiter Ulrich Wichert die Jahresrechnung für das abgelaufene Jahr, das der Verein auf der wirtschaftlichen Plus-Seite abschliessen hatte können. Für seine Arbeit seit zehn Jahren für die Sozialstation wurde Wichert mit einem Geschenk geehrt. Ebenfalls seit zehn Jahren besucht Krankenschwester Angelika Maile ihre Patienten und wurde hierfür geehrt.

Zum Abschluss gab der Vorsitzende des Vereins, Horst Wiedemann, einen Ausblick auf das 30-jährige Jubiläum, das der Verein in diesem Jahr feiern kann. Mit einem Patientenfest, einem Tag der offenen Tür und in Kooperation mit kirchlichen Festen in den Seelsorgeeinheiten Wald, Oberer Linzgau und Ostrach soll ab Herbst dieses Jubiläum gewürdigt werden.